Unsere Vorfahren, egal
wo sie lebten, mussten Gewandtheit und Kräfte aufbringen,
um Nahrung zu erbeuten und sich gegen Angreifer zu wehren.
Zur besseren Verteidigung wurden Waffen erfunden. Doch
selbst nach Beherrschung dieser Waffen hat man nie aufgehört,
Geist und Körper zu trainieren.
Es entstanden Spiele und Wettkämpfe, in denen immer
wieder versucht wurde, Geist und Körper zu noch höheren
Leistungen zu befähigen. Vor geraumer Zeit veranstaltenden
koreanische Einwohner verschiedener Stammesgebieten
Spiele, wie oben erwähnt. Im Laufe der Zeit wurden diese
Übungen sowohl zu gesunderhaltenen Gymnastik als auch
zur Ergänzung und Verbesserung kämpferischer Fähigkeiten
weiterentwickelt.
Die lange Beobachtung der Angriffs- und Verteidigungstechniken
von wilden Tieren, brachten die koreanischen Einwohner
dazu, diese Bewegungsabläufe zu übernehmen und somit
ein sehr effektvolles Kampfsystem zur entwickeln. Die
Anfänge von Tae Kwon Do lassen sich bis 37 v. Chr. zurückverfolgen.
Auch
das Militär der einstigen Königreicher wendeten diese
Technik zur Eroberung und Vereinigung von Königreichern
an. Dies erkennt man durch eine buddhistische Steinskulptur.
Wobei das damaligen Tae Kwon Do noch nicht dem heutigen
gleicht. Vor geraumer Zeit wurde Tae Kwon Do nur vom
Militär eingesetzt, jedoch verbreitete es sich
rasch auch unter dem Volk und entwickelte sich zum koreanischen
Volkssport.
Verschiedentlich wird angenommen, dass das koreanische
Tae Kwon Do von der chinesischen Kunst der Selbstverteidigung,
dem Kungfu, abstammt. Dies konnte jedoch nie bewiesen
werden. Es gibt auch Theorien, dass die japanische
Selbstverteidigungskunst "Karate" von einer alten Form des heutigen
Tae Kwon Do entwickelt wurde. Über die genauen
Zusammenhänge ist man sich bis heute nicht einig.
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